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Einführung in die Grundlagen des Magischen Denkens

Der Ursprung des Magischen liegt in der Unendlichkeit des bewussten Denkens in der Wiege der Menschheit.  Irgendwann einmal in grauer Vorzeit machten aufmerksame Menschen die Beobachtung, dass es einen Zusammenhang zwischen ihren innigsten Wünschen oder ärgsten Befürchtungen mit den darauf folgenden Ereignissen zu geben schien.

Aus den zufälligen Beobachtungen wurden bewusst  gesteuerte Gedanken und somit ganz gezielt herbeigeführte Ergebnisse. Und genauso einfach wie es klingt, genauso einfach ist es auch.

Je klarer und deutlicher strukturiert die Gedanken eines Menschen sind, um so effektiver ist das Resultat seiner Gedanken. Im Guten wie im Bösen.

Das alles durchdringende Resonanzgesetz hat überall Gültigkeit und es gibt keine einzige Möglichkeit, das Resonanzgesetz in irgendeiner Form unwirksam zu machen.  Wie heißt es im Volksmund so schön: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder. Genauer kann man das Resonanzgesetz eigentlich kaum beschreiben. Ebenso zwingend logisch ist der bekannte Ausspruch: Was Du nicht willst, das man Dir tu’, das füg’ auch keinem Anderen zu.  Dies alles sind einfache Sprüche aus dem Volksmund. Und so einfach sie sind, so treffend sind sie auch.

Das Magische Denken als solches beinhaltet sehr viele einfache, aber treffende Weisheiten aus dem Volksmund. Darin steckt auch die Erkenntnis, dass jeder durch die pure Energie seiner Gedanken und Gefühle völlig neue Ereignisse erschafft.

Wieder ein Spruch aus dem Volksmund: Jeder ist seines Glückes Schmied. Genau so ist es.

Sind wir gefangen in Glaubenssätzen, wie beispielsweise “Das kannst Du nicht!” oder “Dafür bist Du noch zu klein!” oder “Das kannst Du Dir sowieso nicht leisten” “Du bist dafür noch viel zu jung!” “Du bist wahrhaftig schon zu alt für so etwas!” und viele andere Aussagen unserer Mitmenschen,  respektive Eltern und anderen Familienangehörigen, so haben wir im Laufe der Zeit diese Aussagen in unserem Unterbewusstsein abgespeichert.

 
Und da unser Unterbewusstsein unser treuester Diener und Befehlsempfänger ist, wirkt dieser innere Diener gehorsamst in der ihm vorgegebenen Weise. Das Ergebnis ist bekannt, wir sind unglücklich, weil wir es ja  keinesfalls wagen etwas zu versuchen, von dem uns ja gesagt wurde, dass wir es sowieso niemals schaffen  können.

Es sind unsere inneren Überzeugungen und Gefühle, welche uns durch das Leben steuern. Sie wirken wie ein Steuermann auf einem Schiff.

Nur, was ist, wenn eben dieser so wichtige Steuermann die falschen Informationen für die Berechnung des Kurses bekommen hat? Zwangsläufig wird das Schiff früher oder später auf ein Riff laufen oder stranden.

Und wie ist das mit unserem Leben? Nur wenn wir unserem inneren Diener und Steuermann die richtigen Informationen geben, nur dann kann er uns sicher ans Ziel bringen.

Und wer sonst, außer wir selbst, könnte das für uns tun. Hier ist es an der Zeit eine wirkliche und wahrhafte Entscheidung zu treffen.

Wollen wir so weitermachen wie bisher und uns von außen steuern und leben lassen? Oder erkennen wir endlich die stets vorhandene Möglichkeit, für uns selbst zu denken und zu entscheiden? Das ist die Frage.

Wollen wir ab sofort unser Leben selbst so gestalten, wie es sich für uns gut und richtig anfühlt? Alles, was wir dazu brauchen, ist schon lange da. Es liegt in uns selbst.

Wer sollte uns nun noch daran hindern unseren Lebensweg freudig, frei und selbstbestimmend zu beschreiten? Wir sind frei geboren, die Ketten hat man uns sehr fleißig fast unsichtbar angelegt. Nun, es ist wohl allerhöchste Zeit, diese Ketten aufzulösen und wieder zu den freien Geschöpfen zu werden die wir bei unserer Geburt gewesen sind.

Packen wir es an, es gibt viel zu tun. Kommt ihnen das gerade bekannt vor? Manche Werbung ist sogar richtig brauchbar. Nutzen wir also die in uns wohnenden Kräfte durch das magische Denken.    

Kurze Gesprächsrunde - eigene Erfahrungen der Teilnehmer

Frage nach so genannten Déja Vue Erlebnissen.

Unwohlsein in Gegenwart von bestimmten Menschen, die man möglicherweise zum ersten Mal sieht.

Vertrautsein mit Menschen, die man gerade erst kennen gelernt hat.

Plötzliches Erfassen von Gedanken eines anderen Menschen.

Etwas wie unter Zwang tun, ohne zu wissen wieso.

Plötzlich ganz genau wissen, wie eine Situation sich weiterentwickeln wird

Träume, die plötzlich Realität werden

Konzentrationsübung: Visualisierung - brennende Kerze

Jeder Teilnehmer bekommt eine brennende Kerze vor sich gestellt. (Teelicht)

Die Aufgabe besteht darin, die Kerze so lange zu  fokussieren, bis jedes Detail auch mit geschlossenen Augen wahrgenommen werden kann.

Übungsdauer: ca. 10 - 15 Minuten

Hausaufgabe: Diese Übung ist an 33 aufeinander folgenden Tagen morgens nach dem Aufstehen durchzuführen. Deshalb morgens direkt nach dem Aufstehen, weil die restliche Schläfrigkeit es enorm leicht macht, einen ganz klaren Input zu bekommen.

Tipp: Schreibzeug nebendran legen, weil in diesem Zustand Infos kommen können, die man wie Träume kurz danach meistens wieder vergessen hat.

Für Fortgeschrittene: Die Flamme der Kerze durch das Bewusstsein größer oder kleiner werden lassen. Eine leichte und spielerische Vorstellung ist hier hilfreich.

“Komm, Geist des Feuers, spiel mit mir.”

Wer mit der Flamme  kommunizieren möchte,  mag sich auf eine ganz klare Frage konzentrieren und den Geist des Feuers um eine ebenso klare Antwort bitten.

Das Verhalten der Flamme danach wird dem Fragenden intuitiv die Antwort geben. Voraussetzung ist allerdings auch, dass keine störenden Luftbewegungen die Flamme beeinflussen.  (Heizungswärme, Atem, offenes Fenster oder Tür, auch die direkte Nähe einer Lautsprecherbox kann die Flamme bewegen.)                               

         Konzentrationsübung:   Atmung - 10er Rhythmus    

Aufbau:    Langsames Atmen, Augen schließen, dem Verlauf des Atems mit dem Bewusstsein folgen.

Mit goldenem Licht den Körper fluten.
Schlacken ausatmen.
Dunkle Stellen finden,  wo das Licht noch außen herum fließt.
Konzentration auf die dunklen Stellen richten und rein weißes Licht
erneut hindurch fließen lassen.
So lange wiederholen, bis das goldene Licht wirklich überall durchfließen kann. Gegebenenfalls Erzengel Michael anrufen.

Langsames Einatmen üben, den Atem halten lassen, langsames
ausatmen üben, ausgeatmet ebenfalls einen Moment innehalten.  Jeweils immer bis 5 zählen.

Das Halten des Atems soll ganz weich und unverkrampft sein.
Eine aufgerichtete Körperhaltung ist zu empfehlen, die Übung     
kann aber durchaus auch im Liegen durchgeführt werden. Sie hilft beim Einschlafen, wenn der Betreffende zu viele Gedanken in seinem Kopf  hat.

Persönliche Zielsetzung - kraftvolle Bilder finden

Die erste Form der Sprache, welche der Mensch wie auch jedes andere  kommunkationsfähige Lebewesen, zuerst erlernt, ist die Bild-Sprache. Das heißt, Informationen werden mittels Bildern und Gefühlen übertragen. Ein Baby sendet seiner Mutter Signale auf nonverbalem Weg. Mittels Augenkontakt und einem sehr starken Gefühl. Eine eindeutige Gestik kommt beispielsweise bei Durst hinzu.  (Den Teilnehmern dieses leise Schmatzen zeigen.)

Wenn die Mutter ihrem Krabbelkind später zuschaut und auch in gefährlichen Situationen die absolute innere Ruhe behält, dann kann sie ihr Kind mit der exakten bildlichen Vorstellung, von dem was das Kind tun soll, lenken. Sie darf aber keinesfalls auch nur für eine Millisekunde Furcht empfinden und ein Bild der Gefährdung denken. Denn dann ist es schon so gut wie zu spät.

Allein der Gedanke der Furcht reicht bei einem kleinen Kind schon aus, dass es genau das tut, was die Mutter befürchtet.

Es empfängt ihre Gedanken und Gefühle. Sein Instinktmuster sagt ihm, dass es das, was die Mutter denkt, sofort ausführen muß. Dieses Instinktprogramm ist genetisch festgelegt und hat bei allen Menschen und Tieren absolute Gültigkeit.  
Weil eben dieses Programm so fest in unseren Genen installiert ist, umso leichter lassen sich Wünsche und Vorstellungen realisieren, wenn wir diese eben sehr gefühlvoll und intensiv in Bildern denken.

Die Bildersprache ist eindeutig und lässt keine uneffektiven Interpretationen zu. Kombiniert mit einem deutlichen Gefühl, lässt sie damit bei einem glasklaren Fokus jede Wunschvorstellung tunlichst Realität werden.

Gefühle und Bilder sind kraftvoll und stark. Sie lassen keine Zweifel im Unterbewusstsein aufkommen.
 
Die Werbebranche weiß dies auf recht eindrucksvolle Art und Weise schon lange Zeit für sich zu nutzen. Eine Werbung, welche keine Gefühle auslöst, hat keinerlei gewinnbringende Wirkung. Schöne Farben, schöne Emotionen, das sind optimale Werbungen. Viele machen den Menschen hintergründig auch Angst. Bei Altersversorungen zum Beispiel.

Zurück zur Magie des Denkens. Wenn wir heute hier mit einigen Übungen unserem Ziel des magischen Denkens etwas näher gekommen sind, werden Sie alle verstehen, dass Sie selbst derjenige sind, der sich in den absoluten Erfolg oder eben auch in den Abgrund steuert.

Lernen Sie von heute an ihre Gedanken ausschließlich auf das zu richten, was ihnen wirklich wichtig ist in ihrem Leben!

Hören sie auf, wie ein Kreisel in ihrem Kopf herum zu denken!

Ihre Gedanken  haben eine sehr große Kraft sogar scheinbar Unmögliches wahr werden zu lassen.

Verbannen Sie jede Form von Zweifel aus ihrem Denken.

Fühlen Sie die Freude von dem was sie sich wünschen, wonach sie streben. Freude ist ein starker Motor. Vielleicht vergleichbar mit einem Solarantrieb. Solange sie freudige Gedanken denken, fließt die Energie.

Also lassen sie mit Begeisterung ihre innere Sonne  scheinen.  Freunden sie sich mit ihrer eigenen Freude an. Das ist sehr wohl legitim!

Und wenn sie nun mit einer alles durchdringenden Freude einen klaren Fokus auf ihr Ziel halten, dann kommt es unaufhaltsam auf sie zu. Tun sie so, als wenn sie ihr Ziel schon erreicht hätten. Erlauben sie sich die Dynamik der permanenten Freude über den erfüllten Wunsch, das erreichte Ziel.

Am Anfang geht es etwas langsam, gerade so, als wenn sie eine neue Sprache erlernen würden. Und das ist sogar richtig. Sie lernen eine neue Art zu Denken. Magisches Denken eben.

Und falls sie sich selbst einen Beweis ihrer Fähigkeit des magischen Denkens geben wollen, dann tun sie doch einfach einmal folgendes:

Schließen sie die Augen, träumen sie sich ganz leicht in das Bild einer grünen Wiese, spüren sie den leichten Windhauch, die Wärme der Sonnenstrahlen. Sie liegen völlig entspannt im weichen, grünen Gras.
 
Da plötzlich fängt es sie überall an zu krabbeln. Sie schauen nach, was das ist. Und sie entdecken, dass sie mitten in einer Ameisenstraße liegen. Einige Ameisen müssen den Umweg über ihren Körper nehmen um voran zu kommen.

Was fühlen sie bei diesem Bild?

Ein paar der lieben Tierchen haben sich auch auf ihrem Kopf verlaufen.

Wie fühlt sich das gerade jetzt im Moment der Vorstellung für sie an?

Ein anderes, weltbekanntes Beispiel, ist das folgende: Ein Musiker spielt ein Blasinstrument. Vor seinen Augen beißt jemand in ein Stück Zitrone.

Was passiert?  

In weniger als 5 Sekunden kann der Musiker kaum noch weiterspielen, weil er einen total verstärkten Speichelfluss bekommt. Auch das ist eine Reaktion des Unterbewusstseins auf eine scheinbare Realität.

Genau diese Reaktionen können sie alle durch das magische Denken hervorrufen.  Und das gilt wirklich für alle Bereiche des Lebens.

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